Montag, 6. März 2017

[Beschäftigung]: Auf dem Spaziergang - 5 Tipps

Hallo ihr lieben Zweibeiner!
Das Gassi gehen - notwendiges Übel oder Entspannung? Nicht jeder Hundehalter empfindet den Hundespaziergang als Auszeit.



Absolut verständlich, nach einem langen Arbeitstag möchte man sich doch am liebsten mit einem guten Buch auf der Couch verkriechen anstatt schon wieder stumpf im Wald rumzueiern.
Doch mit ein wenig Kreativität lässt sich jeder Spaziergang interessanter machen:

1. Neue Wege ausprobieren
Immer denselben Weg zu gehen, ist nicht nur für den Hund stinklangweilig. Auch der Mensch kennt bereits jeden Busch, Baum und Stein. Auf neuen Wegen gibt es zum einen für den Hund viel mehr zum Schnüffeln und auch für den Hundeführer mehr zu entdecken und auch mal andere Gesichter zu sehen.



2. Trainieren
Jeder Hund sollte zumindest die Grundkommandos beherrschen und einigermaßen anständig an der Leine gehen. Wenn der Hund dies noch nicht beherrscht, ist es immer eine gute Idee, ein paar Trainingseinheiten in den Spaziergang einzubringen. Immer mal wieder mit dem Hund Sitz, Platz, Fuß oder andere Signale üben, fördert zum einen das Verständnis des Hundes für das geübte Kommando, außerdem bleibt der Hund auf den Mensch konzentriert, da ja jederzeit etwas Neues passieren könnte.



3. Richtung wechseln
Ich wechsle beim Spaziergang auch gerne einfach so die Richtung. Das lenkt die Konzentration meines Hundes auf mich und er achtet viel besser auf mich, da er ja meine nächsten Schritte nicht vorausahnen kann.

4. Suchspiele
Eine weitere Abwechslung vom langweiligen Alltag sind Suchspiele. Ein schlichtes Spielzeug kann hinter Bäumen, unter Büschen oder auf Baumstümpfen versteckt werden, der Hund muss es dann suchen. Man kann sich natürlich auch selbst hinter einem Baum verstecken, wenn der Hund von etwas abgelenkt ist.



5. Wald-/Wiesensport
Wälder oder auch Wiesen bieten wunderbare Gelegenheiten um den Hund körperlich auszulasten. Man kann ihn über Baumstämme springen oder balancieren lassen, um Bäume herum schicken oder einfach einen Ball werfen.
Selbstverständlich erfordert dieses "Klettern" ein bisschen Übung, denn es ist teilweise eine ziemlich wackelige Angelegenheit für den Hund. Man sollte also nichts überstürzen und den Vierbeiner mit kleinen Schritten an den zu erklimmenden Baum oder Felsen heranführen. Mit der Zeit wird man den Hund dann auch nur mit der Stimme oder Sichtzeichen lenken können.



Bei mir selbst gibt es kaum einen Spaziergang, bei dem ich nicht mindestens zwei dieser Tipps anwende. 30 Minuten Denkarbeit lasten den Hund meist besser aus, als 2 Stunden lange Spaziergänge. Durch die Anwendung dieser Tipps wird das Gassi gehen auch für den Menschen interessanter, außerdem fördert es die Bindung zum Tier.

Ich hoffe, ich konnte euch das Spazierengehen somit etwas versüßen und ihr habt wieder Spaß daran.

Eure Lisa

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