Montag, 20. März 2017

[Gastbeitrag:] Hundenachwuchs Teil 1

Hallo ihr lieben Zweibeiner! Heute gibt es einen Gastbeitrag von der lieben Tintenhexe :) Sie wird öfter mal ein paar Posts hierlassen, und beginnt mit einer Reihe über ihren eigenen Hund. Viel Spaß beim Lesen!




Wir kriegen Nachwuchs! Und zwar haben mein Schatz und ich uns entschlossen, einem kleinen Mini-Australian-Sheperd-Welpen ein Zuhause zu geben. In dieser neuen Serie möchte ich euch ein wenig über das Abenteuer Hund berichten und euch von Anfang an mitnehmen auf diese spannende Reise. Ich freue mich immer über Tipps, Bemerkungen und eure Meinung zum Thema. Danke für eure Kommentare!

Der Wurf aus dem unser kleiner Schatz stammt, wurde von meiner Reitlehrerin gezüchtet. So verlief die erste Begegnung mit den Welpen eher nebenher, als ich an einem Abend bei ihr war, um gemeinsam auszureiten. Natürlich wollte ich die Babies sehen und schon im ersten Augenblick haben sie mich in ihren Bann gezogen. Es gab zwei Würfe, einer mit neun Welpen, die zwanzig Tage alt waren und einer mit fünf achtzehn Tage alten Tierchen. Der zweite Wurf war fast auf demselben Entwicklungsstand, da sich die Kleinen nicht ganz so sehr um die Muttermilch streiten mussten. Dafür ging es bei den neun Kleinen einiges lebhafter zu und her und ich war sofort fasziniert von diesem bunten Treiben. Wie sollte ich mich da jemals für einen dieser kleinen Fellknöpfen entscheiden? Zu diesem Zeitpunkt waren die Hündchen im Übergangsstadium zwischen Ratte und Meerschweinchen, sie begannen so langsam richtig süss zu werden, aber ich war überzeugt, dass es jetzt schon nicht mehr knuffiger geht. Die Äuglein der kleinen Hündchen waren zu diesem Zeitpunkt mehrheitlich dunkel, mit einer undefinierbaren Farbe.

Nach unserem Ausritt wurde meine Anwesenheit gleich ausgenutzt und ich konnte beim ersten Füttern des grösseren Wurfes helfen. Diese sollten Rinds-Tartar erhalten, um zu lernen, Fleisch zu verdauen und auch um die Milch der Mutter zu ergänzen. Die Kleinen jedoch hatten zuerst keine Ahnung, was sie mit den von uns angebotenen Kügelchen machen sollten und öffneten manchmal nicht einmal das Mäulchen. Dieses Zögern ging aber nur so lange, bis sie zum ersten Mal das Fleisch auf den Lippen geschmeckt hatten. Dann begannen sie alle ausnahmslos sofort zu schlingen und konnten kaum mehr aufhören. Jeder Welpe den wir zurückgesetzt hatten, tobte ausgelassen herum und probierte bei seinen Geschwistern am Mund noch mehr Fleisch abzulecken.

Bei diesem ersten Besuch ist mir kein Welpe speziell aufgefallen, der mir optisch jetzt am besten gefallen hätte. Sie waren alle zuckersüss. Den älteren Wurf mit neun Welpen fand ich unterhaltsamer – die anderen fünf wurden so gut gesäugt und versorgt, dass sie sich kaum regten und meist nur schliefen und tranken. Während ihr meine Hände in die Welpenbox legte, kam ein vorwitziger Kerl und legte sich quer über mein Handgelenk, wo er kurz darauf einschlief. Plötzlich spürte ich, wie meine Hand ein wenig nass wurde – von der Wärme hat der kleine Kerl der Natur freien Lauf gelassen. Nun und das hat irgendwie mein Herz ein bisschen erobert.


Als ich dann nach Hause gefahren bin und meinem Schatz von den zuckersüssen Welpen erzählt habe, hatte ich diesen Vorfall zwar erwähnt aber noch keinen bestimmten im Sinn. Er war daraufhin natürlich ganz schön neidisch und versprach, so bald als möglich mitzukommen und selber das bunte Treiben zu beobachten.

Dies war erst der Anfang einer wunderschönen Liebesgeschichte. Wenn ihr wissen wollt, wie es weiter geht: Ich darf schon in zwei Wochen wieder auf diesem wundervollen Blog vertreten sein und es würde mich freuen, wenn ihr ebenfalls wieder vorbeischaut.
Mein Name ist Noëmi, ich bin 24 Jahre alt, aus der wunderschönen Schweiz und stolze Hundemama. Ich bin eigentlich Buchbloggerin, aber freue mich sehr, auch mal auf einem Hundeblog schreiben zu dürfen.

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